foodist friday: body vs. spirit

Zum dieswöchigen Foodist Friday wollte ich ein Thema ansprechen, dass einerseits sehr persönlich und authentisch ist, aber auch ein Signal senden soll an die, die eben diesen Kampf führen (und da bin ich sicher, dass JEDER bereits an diesem Punkt stand). Body vs. spirit finde ich den treffensten Titel, weil bei vielen Frauen und Männer der Körper nicht mit dem Geist „Eins“ sind – was erschreckende Auswirkungen sowie eine schlechte Beziehung zu einem selber verursachen kann. Aber wie wird man „Eins“ mit seinem Body? Wie akzeptiert man sich selbst, dass man halt so ist wie man ist – und man sehr gut darin ist?!

Ich habe es selber in einer schweren Zeit lernen müssen, als ein blutjunger Teenie, die sich selbst einfach immer als den allergrösster Feind angesehen hat – und damit stehe ich nicht alleine! Viele hatten Probleme mit dem Selbstwertgefühl, haben sich konstant verglichen mit irgendwelchen Freundinnen, Stars oder der grossen Schwester. „Würde er vielleicht mit mir ausgehen, wenn ich 5kg weniger hätte?“ ,,Was wenn sie weniger Cellulite hat als ich?“ ,,Kleines, du hast aber deinen Babyspeck immer noch ne?“ – Autsch! Alles Dinge, die weh tun. Gedanken, die falsch sind! Oftmals erwische ich mich selbst dabei, im Coop stehe ich am Regal und denke; ja nein, ich nehme besser die Vollkornbiscuits anstatt Schokolade. Autsch! Wieder stehe ich also da, mein 16-jähriges Ich mir gegenüber und ich denke mir: eigentlich ist es doch sch****egal! Ich fühle mich so gut wie ich bin, ich mache Sport und sündige wie jeder andere Mensch auch. Ich bin weder radikal noch extrem, ich zähle keine Kalorien und wiege mich nicht einmal (ehrlich gesagt habe ich keine Waage Zuhause und das ist auch gut so). Mein Körper sagt mir was ich brauche und ich höre, ich gehorche nicht immer und verzichte auch einmal: aber alles eben in der Body / Mind Balance.

You are your longest commitment.

Ways to get this balance? Dafür gibt es kein Rezept. Es ist ein Lehrgang, so wie jede andere Weisheit im Leben. Mit Foodist Friday habe ich es verbunden weil es eben auch mit dem Essverhalten zu tun hat und Krieg mit einem selber das schlimmste ist – am Schluss sind es nicht die Kilos, es sind nicht die Kalorien oder der Zucker, die einem unglücklich machen. Es ist die Respektlosigkeit vor dem eigenen Körper, der einem doch in der Grippephase fürsorglich schützt, der einem die schönsten und aber auch traurigsten Momente mittels crazy Hormonen ermöglich, der Körper, der einem immer sofort ein Feedback gibt wenn etwas nicht stimmt oder eine Situation unzumutbar ist. Ist diese Balance gestört, kann der Körper nicht mehr seine Aufgaben erledigen und eben: you get unhappy aka depressed. Body & spirit = balanced now

xo desiree