1 week in Scotland – meine Highlights

Meine Lieben auf Euren Wunsch hin habe ich Euch einen kleinen Beitrag mit meinen Highlights gestaltet. Ich hoffe er gefällt Euch! Zuerst möchte ich über die Planung und das Budget sprechen, dann was ich alles in Edinburgh entdeckt habe und zuletzt noch einen Bericht über den kleinen Ausflug in die Highlands.

Planung & Budget

Die Reise war folgendermassen: zuerst waren wir 2 Tage Edinburgh, dann sind wir nach Oban gereist und zuletzt haben wir nochmals einen Tag in Edinburgh verbracht. Da ich als Studentin und Praktikantin über ein kleineres Budget verfügt habe wie üblich, haben wir (meine beste Freundin und ich) uns viele Gedanken über die Unterkunft etc. gemacht. Wir haben uns in Edinburgh selbst für eine kleine Wohnung im District „Stockbridge“ entschieden, danach in Oban für ein Hostel und wieder zurück in Edinburgh wieder für ein Hostel. Es waren meine ersten Backpacker Ferien und so war ich selbstverständlich mega nervös was mich im Hostel erwarten wird. Wir haben uns in Oban für das Hostel „Corran House“ entschieden und waren sehr zufrieden. In Edinburgh waren wir im „Castle Rock Hostel“, ein grosses Hostel mit sehr kleinen und herzigen Zimmer. Für eine Nacht waren wir zufrieden und haben auch sehr gut geschlafen. Ein Highlight war die Aussicht aus unserer „Besenkammer“ (das Zimmer war tatsächlich nur ca. 5m2 gross): direkt auf das Castle!

Edinburgh

Eine magische Stadt! Ich habe mich sofort in Edinburgh verliebt. Eine alte und sehr romantische Stadt, mit vielen Gassen und kleinen Pubs. Entweder man liebt oder hasst Edinburgh – so habe ich es empfunden. Die Schotten waren alle von Anfang an sehr hilfsbereit und freundlich, wir haben überall gut zurecht gefunden und fühlten uns schnell wohl.  Edinburgh ist in nur 2 Stunden von Zürich erreichbar und eignet sich wunderbar für ein verlängertes Wochenende oder als kurzer Citytrip. Natürlich waren wir auch etwas shoppen, an der Princes Street wird man von A bis Z verwöhnt und kann günstig einkaufen. Die Rose Street ist etwas nobler und hat kleinere Shops und viele Musik-Boutiquen. Natürlich habe ich mir auch 2-3 Sachen gekauft, diese zeige ich Euch aber via Instagram!

Hier einige must see’s von der Stadt:

  • das Castle (Mittelalter pur! mit £ 17.- Eintritt aber doch eines der teuersten Museen in Edinburgh)
  • Greyfriars Bobby und das sehr sehr gute Pub direkt auf dem Foto sichtbar (der Hund ist einer Sage nach jeden Tag ei seinem Herrchen auf dem Grab gelegen und hat getrauert. Er ist ein Symbol für Loyalität und Freundschaft)
  • die Royal Mile (eine alte Strasse die zum Castle führt, links und rechts voller traditioneller Shops)
  • die Victoria Road (die JK Rowling als Inspirationsquelle in Harry Potter gedient haben soll)
  • die St.Giles Kathedrale (wunderschöne Fenster und eine eindrückliche Grösse)
  • der Princes Park (perfekt zum Entspannen nach dem Shoppen!)
  • Calton Hill (eine tolle Aussicht über die Stadt)
  • Deans Village und Water of Leith (romantisch und malerisch, man fühlt sich wie im Mittelalter)

Grundsätzlich ist Edinburgh sehr gut mit Öffentlichen Verkehrsmittel vernetzt, trotzdem haben wir nie einen Bus benutzt. Es ist alles sehr gut zu Fuss erreichbar, aber teilweise auch sehr hügelig. Das Wetter war natürlich traditionell Schottisch: grau, kalt und immer wieder hat es leicht geregnet. Trotzdem wäre Edinburgh sonnig ganz anders gewesen – ich mag es grau und kalt und der Charakter der Stadt hat mir so umso mehr gefallen!

 

Das Pub serviert einen unglaublich guten Pie!

 

Dean Village

 

Die Royal Mile mit seinen traditionellen Shops

 

 

 

Oban

Nach rund 4 Stunden Zugfahrt haben wir Oban erreicht und wurden bereits mit einem wunderschönen Sonnenuntergang willkommen geheissen. Das kleine Städtchen ist natürlich für seinen Whisky bekannt, ist aber auch in vieler Hinsicht sonst auch ein Besuch wert. Meine Highlights:

  • die Oban Distillery (eine tolle Führung mit anschliessender Degustation)
  • die Insel Kerrara (in rund 10 Minuten mit einem Boot erreichbar, dort bekommt ihr das richtige Highlander Feeling!)
  • Julies Cafè (Afternoon Tea ein Must!)
  • Ein Abendspaziergang bei wunderschönem Abendrot

Oban ist eine sehr kleine Stadt und eignet sich aber sehr gut als Durchreiseort. So kann  man mit verschiedenen Fähren kleinere und grössere Inseln ansteuern. Oban selber bietet neben der Distillery und verschiedenen Restaurants und Pubs nicht sehr viel touristisches. Trotzdem war das Städtchen aber wunderschön und ich würde jederzeit wieder nach Oban reisen!

Natürlich ein kulinarisches Must!

 

Ich hoffe Euch hat dieser kleine Reisebericht gefallen! Für mich war es wie gesagt der erste Backpackertrip und ich bin begeistert von dem Erlebnis. Bitte kontaktiert mich via opusluxecontact@gmail.com wenn Ihr Fragen zu dem Trip habt! 🙂