Back to Uni – meine Tipps & Tricks

Im Oktober ist es wieder so weit: ich gehe zurück an meine Schule um das Studium innerhalb von einem Jahr zu beenden. Mein Diplom scheint immer greifbarer zu werden und ich gebe mir natürlich jeden Tag sehr viel Mühe um das Studium bestmöglich abzuschliessen.

In einem kleinen persönlicheren Blogpost wollte ich Euch nun meine Tipps und Tricks mitgeben, wie Ihr 100% leisten könnt und selber genügend Zeit für Euch selber und Euer „Seelenleben“ habt. Für Kritik bin ich offen und freue mich auf Euer Feedback!

 

Seelenleben und Studium im Einklang

Als Studentin oder Student ist es nicht immer einfach alles beieinander zu haben. Man sollte lernen, hat das Gewissen im Nacken und möchte auch gerne Zeit verbringen mit den Liebsten. Ich gehe immer folgendermassen vor dabei:

  • Ich nehme mir bewusst Zeit für mich – das heisst ab 20 Uhr ist bei mir Feierabend und ich gönne mir 2 Stunden, um mich auf mein inneres Selbst zu konzentrieren. Sei es mit einem entspannenden Bad, einem guten Buch oder einer Folge meiner Lieblingssendung. Ich nehme mir diese 2 Stunden übrigens auch, wenn ich gestresst bin oder weiss, ich sollte mehr lernen. Meine Meinung ist nämlich, dass man nicht 100% geben kann wenn die Seele erschöpft ist.
  • Ich habe eine Routine. Wenn ich von der Schule heim komme dann setze ich mich immer zuerst auf mein Bett und nehme mir 2 Minuten Zeit, um mich zu senken. Das hilft mir neue Energie zu schnappen und mir einen Plan zurecht zu legen was ich noch lernen will.
  • Ich setze mich bewusst mit dem Thema Mindfullness auseinander. Mindfullness ist das Bewusstsein, es braucht dieses nämlich um sich selber zu reflektieren und zu merken was man braucht um Energie schöpfen zu können.
  • Ich habe einen strikten Frei-Tag. Meine Woche beginnt am Dienstag und endet am Samstag, je nach dem nehme ich mir also den Sonntag oder den Montag frei um völlig Schulfrei zu geniessen.
  • Vergleiche nicht – du bist du und du bist genügend. Ich weiss, alles einfacher gesagt als getan aber das muss jeder sehr stark verinnerlichen: du bist du! Du lernst genau so, wie es für dich stimmt. Du hast dein Tempo, deine Methoden und deine Eigenheiten wie du lernen willst. Nur weil andere 6 Stunden am Stück lernen, heisst es nicht, dass das für dich stimmt.
  • Sei genügsam mit dir selber. Du musst nicht alles auf den nächsten Tag können. Es reicht, wenn du ein paar der Vokabularkarten beherrscht oder wenn du die Aufgaben ohne mehr als 2 Fehler lösen kannst.
  • Inspiriere dich. Auf Pinterest oder WeHeartIt findet Ihr tolle Inspirationen zum Lettering oder zu Methoden wie Ihr lernen könnt.

 

Meine Lerntipps

  • Suche dir einen Platz, der nicht der Entspannung dient. Das habe ich gemerkt, als ich mein Arbeitsplatz zum Lernen in meinem Schlafzimmer hatte. Das Unterbewusstsein kann es nicht trennen, es ist das Bett nebenan und die Schulbücher sind das erste, was du siehst wenn du aufwachst – nicht sehr entspannend, so in den Tag zu starten oder?
  • Mache Häppchen. Ich lerne immer genau nach einem Stundenplan. So halte ich alle 45 Minuten eine 10 Minütige Pause und geniesse diese auch. Ich trickse so mein Hirn aus, es denkt es ist in der Schule und macht nicht schlapp.
  • Teile dich gut ein. Wenn du von Beginn an vom Semester ständig alles aufschiebst, dann wirst du am Schluss einen riesigen Stress haben. Fasse immer alles zusammen, erstelle deine Mind Maps und dann bist du vorbereitet für die Lernphase vor den Prüfungen.
  • Finde heraus, wie du lernen musst. Ich persönlich lerne sehr gut mit Grafiken und Farben, vielleicht lernst du aber besser mit Audioaufnahmen? Finde es heraus indem du alles ausprobierst, was dir am besten im Gedächtnis bleibt stimmt für dich.

 

Meine Lernmethoden, wie es für mich stimmt

  • Ich schreibe kleine Zusammenfassungen (die Zusammenfassung der grossen Zusammenfassung) auf A5 Papier. Diese Karten sortiere ich dann nach Fach in einzelnen Couverts und gehe sie immer wieder durch – ob alleine oder im Team.
  • Ich fasse jeden Unterrichtstag für mich selber zusammen. Das heisst sehr schnell, dass ich dann noch eine Stunde eine Zusammenfassung für mich Zuhause schreibe, welche ich dann auf die A5 Kärtchen noch einmal zusammenfasse. So habe ich das präsente auf Blatt gebracht und kann „entleert“ schlafen.
  • Ich mache mir 0 Druck. Wenn andere bereits viel gelernt haben, dann sage ich mir selber dass es so stimmt wie ich es macht. So vergleiche ich mich nicht ständig.
  • Wenn es dann soweit ist und ich weiss: ich hätte mehr lernen können – ja dann sage ich mir selber „es ist zu spät um jetzt zu jammern“. Nüchtern und Ehrlich, so bleibe ich auf dem Boden und schöpfe selber das Können aus mir heraus, welches ich weiss ich beherrsche es. Ansonsten werde ich benebelt vor Angst.